News CA

Innenminister-Statement: Dobrindt warnt vor „hybriden Anschlagsszenario“

Innenminister-Statement: Dobrindt warnt vor „hybriden Anschlagsszenario“

Innenminister Alexander Dobrindt (56, CSU)

05.08.2026 – 22:47 Uhr TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Leipzig – Bomben-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle! In der Nacht zu Mittwoch entdeckte ein Flughafenmitarbeiter auf dem Vorfeld eine tieffliegende Drohne und brachte sie zu Boden – an dem Fluggerät war ein Sprengsatz befestigt. Nur wenige Meter entfernt standen vier ukrainische Antonov-Transportmaschinen.

Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Drohne

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Wer steckt dahinter? Am Abend (zwischenzeitlich geplant war ca. 19 Uhr – das hat sich bis nach 21 Uhr verschoben; Anm. d. Red.) erläuterte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) die Erkenntnisse seiner Lagebesprechung mit allen Chefs der deutschen Sicherheitsbehörden. Er hatte seinen Urlaub unterbrochen, um sich zum Leipziger Flughafen zu begeben und sich ein Bild der Lage zu machen.

Der Bundesinnenminister sprach von einem „neuen Bedrohungsszenario“. „Wir haben es mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun“, sagte er. Und schloss weitere ähnliche Anschläge nicht aus …

Verfolgen Sie die Dobrindt-PK LIVE bei BILD und alle aktuellen Entwicklungen zur Bomben-Drohne im BILD-Liveticker.

  • Jetzt spricht Dobrindt!

    Jetzt spricht der Innenminister Alexander Dobrindt zur Drohnenbombe!

    Jetzt live: Statement von Innenminister Dobrindt zur Drohnenbombe

    Quelle: BILD05.08.2026

  • 05.08.2026 – 21:43 Uhr

    „Fremde Mächte“ könnten hinter Attacke stecken

    Dobrindt weiter zum Technik-Wettlauf bei den Drohnen: „Wir haben es hier mit einem Wettbewerb zu tun, der möglicherweise auch fremde Mächte einschließt – das wird Teil der Ermittlungen sein –, die ganz offensichtlich zu erheblicher Verunsicherung in Deutschland beitragen wollen.“

  • 05.08.2026 – 21:41 Uhr

    Dobrindt: Täter wussten, wie man Drohnen-Abwehr umgeht

    Der Innenminister erklärte, es gäbe einen technologischen Wettlauf, bei dem die einen ihre Abwehr immer weiter verbessern, die Angreifer aber auch ihre Attacken dazu anpassen.

    Dobrindt: „Drohnenabwehrtechnik ist an den Flughäfen vorhanden. Das habe ich gerade erklärt. Für diese Art von Drohne war sie jedoch in dieser Form nicht geeignet. Das liegt nach unserem derzeitigen Erkenntnisstand daran, dass diese Drohne gezielt so konzipiert wurde, bestehende Drohnenabwehrmaßnahmen umgehen zu können.“

  • 05.08.2026 – 21:26 Uhr

    Dobrindt spricht von „professioneller Technik“

    Man habe es „hier mit professioneller Technik zu tun“ – und müsse deshalb davon ausgehen, dass die Täter „möglicherweise auch die bestehenden Abwehrmaßnahmen bereits kennen“ und Technologien einsetzen, „die durch die vorhandene Abwehrtechnik nicht identifiziert werden können“, so der Innenminister.

  • 05.08.2026 – 21:22 Uhr

    Sachsen-Innenminister: „Sehr ernste Angelegenheit“

    Landesinnenminister Armin Schuster (65, CDU/ Foto-Mitte): „Ich sag das mal ganz deutlich: Wir müssen häufiger mal irgendwelche Drohnen runterholen. Das ist es diesmal nicht. Es geht nicht um jemanden, der fälschlicherweise mit einer Drohne in der Nähe der Einflugschneise herumspielt. Hier geht es um eine sehr ernste Angelegenheit. “ Es sei das erste Mal in Deutschland gewesen, dass eine Drohne mit einer Bombe bestückt wurde.

    „Das spricht Bände darüber, von welchem Szenario wir sprechen müssen“, so Schuster.

    Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP

  • 05.08.2026 – 21:21 Uhr

    Dobrindt: Das waren wohl keine Amateure

    Er könne „gut nachvollziehen, wenn es ein gesundes Gespür dafür gibt, dass diese Bedrohungslage nicht von Amateuren durchgeführt werden, sondern sehr professionell vorbereitet und umgesetzt werden.“ Zu einem solchen Anschlag gehöre viel technisches Wissen und Erfahrung. Die Täter wüssten auch gut über die Drohnen-Abwehr bescheid.

  • 05.08.2026 – 21:19 Uhr

    Dobrindt spricht von „Hintermännern“

    Zur Frage, wer dahintersteckt, hielt sich der Minister zurück: Spekulationen über Sprengstoff, Konstruktion, Drohne und Herkunft seien jetzt Teil der Aufklärung – und könnten „einfach falsch sein“. Es gehe darum, „in alle Richtungen zu ermitteln“, um „die Hintermänner identifizieren“ und „dingfest machen“ zu können. Dobrindt: „Aber es gehört zum Prinzip der hybriden Bedrohung, dass nicht automatisch immer gleich klar ist, wo das herkommt.“

  • 05.08.2026 – 21:18 Uhr

    Wer steckt hinter der Dohnen-Attacke?

    Dobrindt legt sich da nicht fest. Es werde in alle Richtungen ermittelt, „Spekulationen können da grundfalsch sein“, sagt er. Hintermänner würden gesucht.

    „Es gehört aber zum Prinzip der hybriden Bedrohungen, dass nicht automatisch gleich klar ist, wo sie herkommen, Allerdings kann ich gut nachvollziehen, wenn es ein gesundes Gespür dafür gibt, dass diese Bedrohungslage nicht von Amateuren durchgeführt werden, sondern sehr professionell vorbereit und umgesetzt werden.“

  • 05.08.2026 – 21:15 Uhr

    Dobrindt: „hohe Bedrohungslage“

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht seine Warnung vor einer verschärften Bedrohungslage durch den Drohnen-Vorfall bestätigt. Er habe vor wenigen Monaten deutlich gemacht, „dass wir die Bedrohungslage hochstufen müssen – weg von einer abstrakten Bedrohungslage hin zu einer hohen Gefährdung“. Jetzt zeige sich, dass diese Einschätzung „real ist“.

  • 05.08.2026 – 21:14 Uhr

    Dobrindt: Drohne war gebaut, um Abwehr zu umgehen

    Die Sprengstoff-Drohne von Leipzig konnte mit der vorhandenen Technik nicht gestoppt werden. Drohnenabwehrtechnik sei an den Flughäfen vorhanden, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt – „für diese Art von Drohne war sie jedoch in dieser Form nicht geeignet“. Nach derzeitigem Erkenntnisstand liege das daran, „dass diese Drohne gezielt so konzipiert wurde, bestehende Drohnenabwehrmaßnahmen umgehen zu können“.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button