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Federers & Hewitts Kinder begeistern bei Australian Open

Große Namen bei großen Tennis-Turnieren sind nicht selten. Aber manchmal sind die Personen andere, die man hinter ihnen vermutet.

Hewitt und Federer auf der Tribüne bei den Australian Open in Melbourne, das klingt erstmal nicht ungewöhnlich. Nur die Vornamen sind nicht Lleyton und Roger. Wir sehen Kinder der beiden einstigen Tennis-Helden. Cruz Hewitt (17) schaut sich den Erstrunden-Sieg von Jannik Sinner (24/Italien) gegen den Franzosen Hugo Gaston (25) mit den Federer-Zwillingsmädchen Myla und Charlene (16). Die drei kennen sich schon seit Kindheitstagen.

Roger Federer: Töchter bei Australian Open entdeckt

Papa Roger Federer (44) gewann 20 Grand-Slam-Titel, war lange die Nummer 1 der Welt. Cruz’ Vater Lleyton Hewitt (44) holte sich die Titel bei den US Open 2001 und in Wimbledon 2002 und war ebenfalls die Nummer 1. Seinem Sohn fehlt noch ein Stück bis dahin. Er schied in der ersten Qualifikationsrunde in Melbourne aus. Aber auch die Federer-Zwillinge spielen, beide Zwillingspärchen wohlgemerkt. Die Brüder Leo und Lenny (11) sind auch Zwillinge. Alle vier Federer-Kinder sollen Tennis spielen, die Jungs dabei begabter sein als die Mädchen, berichten Schweizer Journalisten.

Lleyton Hewitt (44/l.) und Roger Federer (44) bei der Ehrung für die Tennis-Ikone, bei der auch die Kinder der beiden dabei waren

Foto: Getty Images

Im vergangenen Jahr haben Myla und Charlene mal in der Rafael-Nadal-Akademie auf Mallorca trainiert. Ansonsten ist wenig über sie bekannt, Papa Roger und Mutter Mirka (47) schotten sie ab. Dem Vernehmen nach werden sie zu Hause unterrichtet. Der Lehrer soll ein ehemaliger Tennisspieler sein, der inzwischen als Lehrer arbeitet.

Und was läuft da nun mit Cruz Hewitt? Das Trio schaute sich neben dem Sinner-Match auch die Eröffnungsfeier zusammen an, wo Federer für seine sechs Melbourne-Titel geehrt wurde und wo auch Hewitt auftrat. Die Fotos der drei sind ein schöner Schnappschuss, den der australische Profi Thanasi Kokkinakis (29) auf X so kommentierte: „Cruz! Du unartiger Junge.“ Eine engere Freundschaft zu einer der Federer-Töchter hat er aber wohl nicht. Im vergangenen Jahr soll er öfter mit Influencerin Nakita Clarke (15) gesehen worden sein.

Wie ist das Leben als Federer-Tochter? Sie leben ein Jetset-Leben, obwohl Federer immer wollte, dass sie so behütet aufwachsen wie er einst. Ihre Heimat ist am rechten Zürichsee-Ufer. Viel zu sehen bekommt die Öffentlichkeit in der Schweiz sie jedoch nicht. Auftritte wie dieser in Melbourne sind selten. Es sei denn, es geht zu einem Coldplay-Konzert, wo die Familie zu Gast war.

Doch es herrscht nicht nur eitel Sonnenschein um die Federers. Als Fans die Töchter vor dem Hotel beim Aussteigen aus einem Auto fotografieren wollten, wurde es dem Papa zu bunt. Er machte ihnen klar, dass sie das zu unterlassen hätten, und ging mit Myla und Charlene schnurstracks in die Herberge. Auf Selfies und Autogramme mussten die Anhänger verzichten. Der nette Herr Federer kann also auch anders!

Die Legenden auf einem Bild! V. l. n. r.: Lleyton Hewitt, Roger Federer, Ash Barty (29), Andre Agassi (55) und Patrick Rafter (53)

Foto: MARTIN KEEP/AFP

Fragt man allerdings nach seinen Kindern, wird er wachsweich. Die Tennis-Legende erzählt eine Geschichte von einem seiner letzten Grand-Slam-Titel. „Als ich mit der Trophäe spätnachts ins Hotelzimmer kam, schliefen alle. Als die Kinder munter waren, taten sie erstmal all ihre Spielsachen hinein.“

Es wäre doch was, wenn die Namen Federer und Hewitt in ein paar Jahren wieder auf den ganz großen Plätzen auftauchen und nicht nur auf der Tribüne.

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