2. Liga: Fortuna Düsseldorf nach Pleite in Hannover zurück in der Abstiegs-Realität

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5. Auswärtsspiel, 5. Pleite – es bleibt dabei, das Fortuna unter Markus Anfang (51) nicht reißt, in Hannover gibt es ein verdientes 1:2 (0:1). Bei dem Elias Egouli (23) trotz des schwachen Auftritts erst Hoffnung macht und diese dann wieder zunichtemacht.
Düsseldorf pennt zu Beginn beider Halbzeiten. In der vierten Minute erzielt Yokota bereits das 1:0, weil er erst von Florent Muslija (27) und Sima Suso (20) nicht angegriffen wird und dann von Oudenne einen Traum-Tunnel-Pass durch die Beine von Kenneth Schmidt (23) bekommt. Danach gibt es ganz viel Langeweile, die Pause und den nächsten Schnarch-Start von Fortuna Düsseldorf. Keine zwei Minuten sind gespielt, als Källmann eine Flanke von Saad verwandelt, Florian Kastenmeier (27) und Egouli sehen schlecht aus (48.).
Erster Treffer für Egouli – und erster Platzverweis
Dann holt der 2,04-Meter-Mann seine Truppe zurück ins Spiel, nach Freistoßflanke von Muslija erzielt Egouli per Kopf sein erstes Profi-Tor – 1:2 (49.). Doch statt der Wende gibt es den nächsten Rückschlag. Nach einem weiteren ruhenden Ball kontert Hannover, Yokota darf über das ganze Feld rennen, weil Christian Rasmussen (22) ihn laufen lässt. Der Japaner spielt quer auf Aseko, dem Egouli auf der Strafraumgrenze in die Füße rennt – Elfmeter und Gelb-Rot für den Fortuna-Verteidiger (57.).
Schwach und vorbei: Schlechter als Boris Tomiak (27) kann man einen Elfmeter kaum schießen.
Tomiak lässt Düsseldorf aber am Leben, kullert den Strafstoß ganz schwach am Tor vorbei, Kastenmeier wäre auch da gewesen, wenn der peinliche Versuch aufs Gehäuse gekommen wäre (59.). In Überzahl macht es Hannover danach aber gut, spielt sich mehrere Chancen heraus, aber macht das Spiel nicht zu.
Von der schlechtesten Offensive der 2. Liga (Fortuna hat jetzt 17 Tore erzielt) kommt aber auch nichts mehr (insgesamt nur sechs Torschüsse), so gibt es die fünfte Anfang-Auswärtspleite und die Rückkehr auf Platz 16. Um den zu verlassen, muss Düsseldorf wieder zeigen, dass es unter dem jetzigen Trainer wenigstens im eigenen Stadion wieder läuft, am nächsten Sonntag ist Paderborn (13.30 Uhr/Sky) in der Arena zu Gast.




