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Hessen: Eintracht Frankfurt Frauen: Spätstarterinnen mit “neuem Rückenwind”

Stand: 31.01.2026 13:11 Uhr

Am vergangenen Wochenende waren die Eintracht Frankfurt Frauen noch zum Zuschauen verdammt, mit Verspätung folgt nun der Start in die Restrunde. Für das Team von Trainer Niko Arnautis geht es direkt in Englische Wochen.

Das Winterwetter hat die Eintracht Frankfurt Frauen am vergangenen Wochenende zwar ausgebremst, gespielt wurde aber trotzdem: Nach der Absage der Partie gegen die TSG Hoffenheim lud Trainer Niko Arnautis kurzerhand zum internen Testspiel elf gegen elf. Das Ziel: Alle sollten im Rhythmus bleiben. “Es war wirklich ein sehr, sehr guter Test”, bilanzierte der Coach in einer Medienrunde am Freitag. Am Sonntag (18.30 Uhr) geht es dann endlich um Punkte.

Frankfurt will Leipzigs Negativ-Lauf nutzen

Die Frankfurterinnen reisen zu RB nach Leipzig, gegen die es im Hinspiel am Brentanobad ein wildes 4:3 gab. “Leipzig ist immer ein harter Gegner”, so Arnautis. “Das ist eine Mannschaft, die auch mal sehr aggressiven Fußball spielt.” In der Bundesliga lief es für die Leipzigerinnen zuletzt allerdings gar nicht, sechs Niederlagen in Folge stehen zu Buche. Die Eintracht will das nutzen und aus ihrem verspäteten Start drei Punkte mitnehmen.

Rückkehrerin Sara Doorsoun hatte zuletzt als klares Ziel in der Bundesliga den dritten Platz ausgegeben – um dann wieder Champions-League-Qualifikation spielen zu können. “Wir sind heiß”, hatte Erëleta Memeti bei hr3 zu Protokoll gegeben. Sie habe in der Winterpause einen “neuen Rückenwind” wahrgenommen, so die Mittelfeldspielerin.

Englische Wochen in der Bundesliga und in Europa

Weil der Überraschungsdritte des ersten Halbjahres, Werder Bremen, am vergangenen Wochenende gegen Nürnberg nur einen Punkt geholt hat und am Sonntag auf den direkten Konkurrenten aus Hoffenheim trifft, könnte die Eintracht mit einem Sieg in Leipzig in jedem Fall Boden gutmachen.

Die Frankfurterinnen starten nun sozusagen von 0 auf 100, denn es stehen direkt Englische Wochen an. Das Spiel gegen Hoffenheim wird am kommenden Mittwoch (18 Uhr) nachgeholt. “Das nehmen wir so, wie es ist”, will sich Arnautis durch die Planänderung nicht aus dem Konzept bringen lassen. “Wir haben gute Erfahrungen damit gesammelt.” Zu den Bundesliga-Wochenenden gesellen sich dann die Europapokal-Spiele gegen Nordsjaelland am 11. und 18. Februar.

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