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Pfannenstiel schnappt sich Geiger

Das ergebnislose Tauziehen hat ein Ende. Kurz vor Transferschluss einigten sich die TSG Hoffenheim und der schottische Klub FC Aberdeen über eine Leihe des im Kraichgau aussortierten Dennis Geiger.

Dennis Geiger läuft künftig für den FC Aberdeen in Schottland auf.

picture alliance / NurPhoto

Das seit vergangenen Sommer anhaltende Dauerthema um die Zukunft von Dennis Geiger hat zumindest ein vorläufiges Ende. Nach kicker-Informationen hat sich die TSG Hoffenheim kurz vor Transferschluss noch entschlossen, ihr kaltgestelltes Eigengewächs für den Rest der Spielzeit auszuleihen. Demnach wird Geigers erste Station jenseits des Kraichgau der FC Aberdeen in Schottland sein.

Ex-Hoffenheimer Pfannenstiel lockt

Dort hat seit einiger Zeit der früher auch in Hoffenheim tätige Lutz Pfannenstiel das Sagen. Der bemüht sich bereits seit vielen Wochen um die Verpflichtung Geigers. Nun hat es geklappt, der 27-Jährige wird bis Saisonende an die Schotten ausgeliehen, um endlich wieder Spielpraxis zu generieren.

Auch die Rangers waren dran

Dem Vernehmen nach hatten sich zwischenzeitlich auch andere Klubs aus der Türkei und aus Griechenland für Geiger interessiert, auch Aberdeens Ligarivale Glasgow Rangers hatte wohl zunächst starkes Interesse gezeigt. Dort sind der deutsche Cheftrainer Danny Röhl und dessen Assistent Mathias Kaltenbach tätig, der lange Zeit auch in Hoffenheim arbeitete.

Eine Kaufoption wurde offenkundig nicht vereinbart, auch das nach wie vor üppige Gehalt Geigers dürfte Aberdeen alleine kaum stemmen können. Deshalb scheint es sich eher um eine Episode zu handeln, um Geiger wieder eine Bühne zu verschaffen für wohlmöglich andere Interessenten im Sommer.

Vom Vorzeigeprofi zum Ladenhüter

Wie der ebenfalls seit dem vergangenen Sommer aussortierte Mergim Berisha steht auch Geiger noch bis 2027 in Hoffenheim unter Vertrag. Bei dem Stürmer, der zuletzt mit US Lecce aus Italien in Verbindung gebracht worden war, scheint die Lage allerdings unverändert perspektivlos zu sein.

Geiger war im Zuge des radikalen Umbruchs bei der TSG vor dieser Spielzeit gemeinsam mit Berisha und Florian Grillitsch aussortiert und nahegelegt worden, sich nach anderen Klubs umzuschauen, bis auf Grillitsch (SC Braga) wurden die Kraichgauer aber lange keinen Kandidaten los.

Für Geiger, der bereits seit 2013 im Trikot der TSG spielt und aus dem nahegelegenen Mosbach stammt, galt lange als Paradebeispiel des typisch Hoffenheimer Weges über die eigene Akademie bis zur Stammkraft im Profiteam. Allerdings war der frühere U-21-Nationalspieler, der einst heftig von Eintracht Frankfurt umworben worden war, immer wieder von Blessuren zurückgeworfen worden. Nun versucht der aggressive defensive Mittelfeldspieler auf seiner ersten Station jenseits des Kraichgaus wieder Fuß zu fassen.

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