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Gegenwind

Mit Ausnahme natürlich von Collins‘ gelungenem Pressing inklusive beherztem Vorstoß und Schienbeintor zum 2:1 aus Sicht der Hessen. Es war zu diesem Zeitpunkt der zweite Eintracht-Schuss auf den Werder-Kasten, nach 90 Minuten waren es vier. Daraus drei Buden zu zaubern, spricht auf der einen Seite für höchste Effizienz. Auf der anderen Seite auch für wenig Zug nach vorne. Ob jetzt das oder die rekordmäßigen 39 Gegentore nach 18 Spieltagen – das gab es einzig 1984/85 – das Offensivspiel hängt nicht ausschließlich an der Offensive und das Defensivverhalten nicht hauptverantwortlich bei der Defensive. Oder wie der kicker schreibt: „Die SGE verteidigt nicht im Verbund.“

Das Fußballmagazin weiter: „Frankfurt bekommt seine defensiven Probleme einfach nicht in den Griff.“ Derweil konstatiert die hessenschau nach einem Sieg in den vergangenen neun Pflichtspielen: „Obwohl Eintracht Frankfurt tief in der Nachspielzeit bei Werder Bremen noch einen Punkt gerettet hat, herrscht bei den Hessen Krisenmodus.“

Einmal durch die sozialen Netzwerke gescrollt, ist zwischen Galgenhumor und Endzeitstimmung alles zu finden:

  • @Stendsac: „Stell dir vor, du schießt in drei Spielen in 2026 acht Tore und gehst mit zwei Punkten raus.“
  • @bumbesje: „Alles wie immer bei der Diva vom Main.“
  • @Vorwahl069: „‚Bis zur zweiten Spielminute lief das Spiel perfekt für die Eintracht. ‘ Das ist meine Diva. Willkommen zurück, ich habe Dich nicht vermisst“

Ob Optimisten, Realisten oder Pessimisten, die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte und vor allem auf dem Platz. Eben die Frage der Balance. Nur die fehlt nachweislich zuletzt häufiger. Konnte nach dem Saisonstart, einem 4:1 gegen Werder Bremen, noch von Rückenwind die Rede sein, ist der Gegenwind nun stärker geworden.

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