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Österreichs neue Tennis-Hoffnung kämpft, aber verliert

Anastasia Potapova ist bei den Australian Open raus. © ANSA / LUKAS COCH

Österreich ist bei den Australian Open in Melbourne im Einzel nicht mehr vertreten.

Die seit Jahresbeginn für Rot-weiß-rot spielende Anastasia Potapova verlor am Freitag gegen Topfavoritin Aryna Sabalenka aus Belarus nach einer starken Leistung in der dritten Runde nach 2:02 Stunden mit 6:7(4),6:7(7). Die gebürtige Russin hatte dabei im zweiten Durchgang sogar vier Satzbälle, die Sabalenka aber abwehrte. Die 24-Jährige verzichtete danach auf das Doppel.

„Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance. Es war das bisher engste Match, das ich gegen eine Nummer eins der Welt gespielt habe“, erklärte Potapova. Sie sei sehr zufrieden mit dem Level und dies, obwohl sie wegen ihres gebrochenen, linken Zeigefingers gehandicapt war.

Verletzung an der Hand

„Ich wollte keine so große Sache daraus machen, aber der tut mir natürlich weh. Bei 5:5 habe ich im ersten Satz so viel Schmerzen gespürt, weil ich da eine Rückhand nicht auf dem richtigen Punkt des Rackets getroffen habe und der Schmerz ist durch den ganzen Arm gewandert. Von da an hat sich jede Rückhand angefühlt wie ein Messer in meine Hand. Aber ich habe versucht, es nicht zu zeigen und weiterzukämpfen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Aryna Sabalenka ist eine Runde weiter. © ANSA / LUKAS COCH

Trotz der Niederlage hat sich Potapova viel Selbstvertrauen geholt. „Ich wollte da rausgehen und sehen, wie weit ich bin. Wie sich gezeigt hat, bin ich nicht so weit weg. Wenn ich Aryna in zwei Tiebreaks zwingen kann, kann ich den Rest der Tour auch fordern. Ich bin wirklich happy, wie die Woche gelaufen ist und wie ich mich verbessert habe“, stellte die Rechtshänderin fest.

Viel Lob von Sabalenka

Aryna Sabalenka, die Potapova nach dem Match herzlich umarmt hat, zollte ihrer Gegnerin viel Lob. „Sie hat unglaubliches Tennis gespielt. Ich war ständig in der Defensive und es gibt Tage, an denen man einfach nur kämpfen muss“, sagte die Nummer eins der Frauen. Sie sei emotional „völlig durcheinander“ gewesen. „Wie durch ein Wunder habe ich diesen Sieg trotzdem errungen.“ Sie trifft jetzt auf Kanadas Riesenhoffnung, die 19-jährige Victoria Mboko.

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