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150 Jahre Konrad Adenauer

Bad Honnef und die Region feiern 2026 ein besonderes Jubiläum: den 150. Geburtstag von Konrad Adenauer. Anlässlich dieses bedeutenden Jahrestages erinnert die Stadt gemeinsam mit Partnern aus Kultur, Politik und Tourismus an Leben, Wirken und Vermächtnis eines der prägendsten Staatsmänner der deutschen Geschichte. Mit einem vielfältigen Programm wird Adenauers enge Verbundenheit zu Bad Honnef und dem Siebengebirge sichtbar und erlebbar gemacht.

Ein zentraler Bestandteil der Jubiläumsfeierlichkeiten ist eine temporäre Skulptureninstallation des renommierten Künstlers Ottmar Hörl im Stadtgebiet von Bad Honnef. Hörl, international bekannt für seine seriellen Kunstwerke im öffentlichen Raum, setzt sich in seiner Installation künstlerisch mit der Persönlichkeit Konrad Adenauers auseinander. Die Skulpturen laden dazu ein, Adenauer aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten – als Politiker, Visionär und Mensch. Zugleich schaffen sie im Stadtraum neue Orte der Begegnung, des Innehaltens und des Austauschs. Die Installation verbindet Kunst, Geschichte und Gegenwart und macht Adenauers Wirken für Einheimische wie Gäste auf zeitgemäße Weise erfahrbar. Die Installation in der Innenstadt Bad Honnefs ist für den 23.05.2026 geplant – dem Tag des Grundgesetzes.

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Einrichtung eines Adenauer-Wanderweges durch den Naturpark Siebengebirge. Der thematische Wanderweg führt auf Bad Honnefer Stadtgebiet durch eine der landschaftlich reizvollsten Regionen des Rheinlandes und greift Stationen auf, die mit Adenauers Leben in Verbindung stehen. Entlang der Strecke vermitteln Informationstafeln persönliche Einblicke und schlagen zugleich eine Brücke zwischen Naturerlebnis und Biografie. Der Adenauer-Wanderweg, mit dessen Fertigstellung im Sommer 2026 gerechnet wird, richtet sich sowohl an Wanderfreunde als auch an kulturhistorisch Interessierte und stärkt das Siebengebirge als Ort lebendiger Erinnerungskultur.

Beide Jubiläumsaktionen entstehen in enger Kooperation mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Beide Institutionen bringen ihre wissenschaftliche, historische und politische Expertise ein und tragen maßgeblich dazu bei, Adenauers Leben und Wirken authentisch, fundiert und zugleich zeitgemäß zu vermitteln. Die Zusammenarbeit unterstreicht die nationale Bedeutung des Jubiläums und verankert Bad Honnef als zentralen Erinnerungsort an Konrad Adenauer.

Von besonderer Bedeutung für das Gedenken ist das original erhaltene Adenauerhaus im Bad Honnefer Ortsteil Rhöndorf, das immer dienstags bis sonntags besichtigt werden kann. Das Adenauerhaus bietet im Jubiläumsjahr ein umfangreiches Programm mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten an. Ein besonderes Highlight sind spezielle Geburtstagsführungen: Bei einer einstündigen Tour durch Ausstellung, Wohnhaus und Garten können Exponate und Geschichten rund um Adenauers Geburtstage entdeckt werden.

Bürgermeister Philipp Herzog betont die Bedeutung des Jubiläums für die Stadt:
„Konrad Adenauer ist untrennbar mit Bad Honnef verbunden. Sein 150. Geburtstag ist für uns nicht nur Anlass zur Erinnerung, sondern auch zur Auseinandersetzung mit den Werten, die unsere Demokratie bis heute tragen. Mit Kunst im öffentlichen Raum, einem neuen Wanderweg und starken Partnern machen wir Geschichte erlebbar – für unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Gäste aus dem In- und Ausland.“

Mit den Jubiläumsaktivitäten möchte Bad Honnef Adenauer nicht nur als historischen Staatsmann würdigen, sondern dessen Werte – Verantwortung, Mut, demokratische Haltung und europäische Verständigung – in die Gegenwart tragen und für kommende Generationen sichtbar machen.

Ein dauerhaftes Zeichen dieser besonderen Verbindung wird über das Jubiläumsjahr hinaus bestehen bleiben: Die Bahnhöfe in Bad Honnef werden nach dem Abschluss der Bauarbeiten Ende 2026 mit dem Namenszusatz „Adenauerstadt“ gekennzeichnet. Damit wird die enge Beziehung zwischen Konrad Adenauer und seiner Heimatstadt nachhaltig im öffentlichen Raum verankert und für Reisende wie Einheimische gleichermaßen sichtbar.

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