Australian Open: Rybakina gewinnt gegen Pegula und steht im Finale

Jelena Rybakina steht nach einem Sieg gegen Jessica Pegula im Finale der Australian Open. Nach dominantem Start war der zweite Satz ein Nervenspiel.
Im Halbfinale besiegte die 26-jährige Kasachin die fünf Jahre ältere Amerikanerin mit 6:3 und 7:6 (9:7).
Im Finale trifft Rybakina jetzt auf die Belarusin Aryna Sabalenka, die sich im ersten Semifinale mit 6:2 und 6:3 gegen Elina Svitolina aus der Ukraine durchgesetzt hatte.
“Es bedeutet mir viel, das war so ein Kampf heute, ich bin so froh, dass ich es noch hinbekommen habe. Es war sehr stressig für mich am Ende”, sagte Rybakina: “Ich freue mich auf Samstag.”
Beim Match zwischen der Weltranglisten-Fünften Rybakina und der Sechsten Pegula in der Rod Laver Arena wurde ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Beide hatten im Turnier noch keinen einzigen Satz abgegeben. Und beide trafen auf der WTA-Tour schon sechsmal aufeinander – mit einer Bilanz von 3:3-Siegen.
Rybakina reicht ein Break im ersten Satz
Den besseren Start hatte aber die Kasachin, die druckvoll und dominant aufspielte und nach einem schnellen Break schnell mit 3:0 führte. Erst ihr in dieser Phase eminent wichtiges zweites Aufschlagsspiel konnte Pegula für sich entscheiden.
Bei eigenem Service war Rybakina aber weiter kompromisslos. Sie brachte ihre Aufschlagsspiele durch und gewann den ersten Satz am Ende mit 6:3. Pegula hatte keine einzige Breakchance.
Enger zweiter Durchgang
Im zweiten Satz gelang Rybakina in Spiel drei beim Stand von 1:1 das erneute Break. Doch Pegula schlug zurück, nahm Rybakina zum ersten Mal den Aufschlag ab und glich zum 2:2 aus.
Das sollte der Amerikanerin eigentlich Auftrieb geben, doch sie konnte das Momentum nicht nutzen und musste postwendend das Re-Break hinnehmen. Rybakina ließ sich nicht erneut überraschen und zog auf 4:2 davon.
Pegula kämpft sich zurück
Beim Stand von 3:5 aus ihrer Sicht stand Pegula bei eigenem Aufschlag dann mächtig unter Druck. Dem hielt sie stand, musste dabei aber gleich drei Matchbälle abwehren.
Rybakina servierte zum Matchgewinn, und plötzlich hatte Pegula Oberwasser. Nach zwei starken Returns führte sie schnell mit 30:0, hatte dann auch einen Breakball – und glich zum 5:5 aus.
Tie-Break muss entscheiden
Es blieb wild. Rybakina breakte Pegula und die schlug zurück. So stand es 6:6, der Tie-Break musste entscheiden. Der blieb bis zum Schluss eng. Am Ende behielt aber Rybakina die Nerven, wehrte zwei Sätzbälle ab und gewann den Tie-Break mit 9:7.



