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Drama: Goldmission von Lindsey Vonn in der Olympia-Abfahrt endet mit heftigem Sturz

Stand: 08.02.2026 12:17 Uhr

Sie wollte Gold – trotz eines Kreuzbandrisses, aber ihr Angriff endete in einem echten Drama. Lindsey Vonn ist bei den Olympischen Spielen heftig gestürzt.

Die US-Amerikanerin blieb in der Abfahrt der Frauen bei den Olympischen Winterspielen am Sonntag (08.02.2026) nach nur zwölf Fahrsekunden mit der Hand an einem Tor hängen, verlor die Balance und schlug hart auf der Piste auf. Die 41-Jährige blieb lange Zeit liegen. Auf TV-Bildern war zu hören, wie sie vor Schmerzen schrie. Schnell eilten Helfer und Sanitäter zu ihr.

Nähere Details zu ihrem Gesundheitszustand waren zunächst nicht bekannt. Vonn musste schließlich mit dem Helikopter abtransportiert werden. Das Rennen war für längere Zeit unterbrochen.

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Vater Kildow: “Bricht mir das Herz”

“Es bricht mir das Herz”, sagte Vonns Vater Alan Kildow am Sportschau-Mikrofon. “Sie ist so eine Kriegerin, sie ist so eine starke Kämpferin. Sie hat alles gegeben, was sie hatte. Unglücklicherweise war es nicht ihr Tag. Das ist herzzerreißend.” Der Vater verwies darauf, dass sie schon so viele Operationen hatte und auch aus dieser Situation stärker hervorgehen wird: “Wenn ich die sehe, sage ich ihr, dass sie ein fantastischer Champion ist. Ich könnte nicht stolzer sein auf sie.”

Neureuther: “Die Angst, die ich hatte”

Im Sportschau-Livestream schätzte Ex-Profi Felix Neureuther den Sturz des US-Amerikanischen Superstars so ein: “Sie hat das Risiko oben definitiv schon genommen. Das war die Angst, die ich hatte, dass sie für dieses eine Rennen so versucht, übers Limit drüber zu gehen”, sagte der 41-jährige frühere Slalom-Spezialist: “Wenn du so schwer verletzt warst und auch ohne Kreuzband fährst, musst du auch mental über dich hinauswachsen, dass du eine Chance hast.”

Silber – Aicher gewinnt erste Medaille

Vonn hatte sich just vor den Winterspielen nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss zugezogen, wagte aber dennoch einen Start. Eine Diagnose nach ihrem Sturz gab es zunächst nicht. Das Rennen war unterbrochen – zu dem Zeitpunkt führte Vonns Teamkollegin Breezy Johnson vor der Deutschen Emma Aicher – die beiden gewannen letztlich auch Gold und Silber. Bronze holte die zwei Startnummern nach Vonn gestartete Italienerin Sofia Goggia.

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