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Von Allmen schreibt Skigeschichte – und ein Südtiroler jubelt mit

Franjo von Allmen ist dreifacher Olympiasieger. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Spätestens seit Mittwoch ist Franjo von Allmen einer DER Superstars dieser Olympischen Spiele. Der Schweizer Skifahrer hat sein drittes Gold geholt und im Super-G in Bormio damit Skigeschichte geschrieben.

Erster Schweizer Super-G-Olympiasieger, erster Speed-Double-Olympiasieger der Geschichte und der erste Athlet im alpinen Skisport seit seit der Kroatin Janica Kostelic 2002, der drei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen gewinnt. Kurzum: Franjo von Allmen ist gerade dabei, die Geschichte des Skisports neu zu schreiben!

Am Mittwoch beim Super-G in Bormio nutzte der Schweizer seine niedere Startnummer (7) perfekt aus, denn die Piste ließ mit jedem Läufer nach. Leichte Schneefälle in der Nacht und etwas wärmere Temperaturen setzten der Stelvio zu. Für die Läufer mit den höheren Startnummern wurde es immer schwieriger.

Ultner Servicemann freut sich mit von Allmen

Neben von Allmen darf sich auch ein Südtiroler Servicemann Dreifach-Olympiasieger nennen. Sepp Kuppelwieser aus dem Ultental sorgt die schnellen Skier beim Schweizer. Kuppelwieser, der für die Skifirma Head arbeitet, hat bereits mit Beat Feuz große Erfolge eingefahren und wiederholt diese jetzt mit von Allmen.

Ryan Cochran-Siegle hat seine zweite Olympiamedaille geholt. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Hinter dem Eidgenossen landete mit Ryan Cochran-Siegle ein weiterer Athlet, der mit einer niederen Startnummer (3) unterwegs war. Der US-Amerikaner (2022 Silbermedaillen-Gewinner in Peking) holte die Silbermedaille und verwies Marco Odermatt auf Rang 3. Der Schweizer Topstar verlor in Sektor drei viel Zeit und war im Ziel enttäuscht, dass er nicht ganz vorne war. Am Ende wurde es für Odermatt dennoch die zweite Olympiamedaille in Bormio, nachdem er im Teamevent Silber geholt hatte.

Pech für Paris, Innerhofer abgeschlagen

Großes Pech hatte Dominik Paris. Der Ultner bekam einen Schlag und verlor anschließend einen Ski. „Mah dai“, war vom Südtiroler Abfahrts-Bronzegewinner über die Außenmikrophone der TV-Anstalten zu hören. Christof Innerhofer, der mit Nummer 4 eine gute Ausgangsposition gehabt hätte, verlor viel Zeit und hatte im Ziel 1,18 Sekunden Rückstand auf von Allmen.

Dominik Paris hatte großes Pech und verlor einen Ski. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Auch Giovanni Franzoni konnte seine Startnummer (6) nicht perfekt nutzen. Der italienische Shootingstar ist auf Rang 6 dennoch der beste Azzurro. Mattia Casse verlor über zwei Sekunden Zeit.

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