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Olympia: Auch der Super-G geht an den Schweizer – Ski-Star Franjo von Allmen holt Gold-Triple

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Dieser Typ ist einfach der Wahnsinn!

Franjo von Allmen (24) macht das Gold-Triple bei den Olympischen Winterspielen perfekt. Nach den Siegen in der Abfahrt und Team-Kombination (mit Tanguy Nef) triumphiert der Schweizer Ski-Star bei seinen ersten Olympischen Spielen auch im Super-G in Bormio.

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Diese Medaille ist in zweierlei Hinsicht historisch. Von Allmen ist erst der dritte Alpin-Athlet, der drei Goldmedaillen bei denselben Winterspielen holt. Zuvor ist dies nur dem 2009 verstorbenen Österreicher Toni Sailer (Cortina 1956) und dem Franzosen Jean Claude Killy (Grenoble 1968) gelungen. Zuletzt gab es das Gold-Triple im Ski Alpin der Herren also vor 58 Jahren. Und: Der dreifache Olympiasieger ist der erste Schweizer, der den olympischen Super-G gewinnt.

Von Allmen in der ARD: „Es fühlt sich wie ein Traum an. Dreimal Gold, absoluter Wahnsinn. Ich glaube, diese Medaille ist nicht nur für mich. Die ist auch für die Leute, die hinter mir stehen. Familie, Team, Freunde. Ein Dank für die ganze Arbeit und das ganze Umfeld.“

Bei den alpinen Skirennläuferinnen ist das Gold-Triple bei Winterspielen übrigens nur Janica Kostelic (44) gelungen. Bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City holte die Kroatin Gold im Slalom, Riesenslalom und in der Kombination. Dazu kommt Silber im Super-G.

Während von Allmen jubelt, ist sein Landsmann Marco Odermatt (28) erneut geschlagen. Der bisherige Dominator des Winters und Gesamtweltcup-Führende fährt „nur“ auf den Bronzeplatz hinter von Allmen und Ryan Cochran-Siegle (33/USA). Im Ziel blickt Odermatt konsterniert auf die Anzeigetafel, hat einen Rückstand von 0,28 Sekunden auf seinen Landsmann.

Odermatt nach dem Rennen in der ARD: „Ich wollte schon Gold heute, das ist klar. Aber wenn man drei Hundertstel vor dem Viertplatzierten ist, muss man sehr zufrieden und glücklich mit Bronze sein. Es ist eine Medaille bei Olympischen Spielen. Da muss immer sehr viel zusammenpassen. Auch wenn natürlich Gold das große Ziel war.“

Enttäuschung auch bei den italienischen Fans: Giovanni Franzoni (24), Silbermedaillen-Gewinner in der Abfahrt, ist im Mittelteil zu vorsichtig und verliert aufgrund fehlender Geschwindigkeit viel Zeit. Am Ende nur Rang sechs. Und Abfahrts-Bronzegewinner Dominik Paris (36) scheidet frühzeitig aus. Beim dritten Tor bekommt der Italiener einen Schlag und verliert seinen Ski.

Aus deutscher Sicht verpasst Simon Jocher (29/Platz 17), mit Startnummer 28 spät gestartet, mit 1,55 Sekunden Rückstand auf von Allmen die Top 15. Anton Grammel (27) landet mit über vier Sekunden Rückstand auf den Olympiasieger auf Rang 29.

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