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Weil die Konkurrenz patzt! St. Pauli kann aus dem Keller klettern

Klar, ein kleines bisschen besser geht immer. Dennoch: Es hätte weitaus schlimmer kommen können in Bezug auf die bisherigen Ergebnisse des 25. Spieltags für den FC St. Pauli. Der könnte mit einem Sieg am Sonntag gegen Frankfurt (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) einen mächtigen Satz in der Tabelle machen.

Wenn man sie sucht, findet man aus braun-weißer Warte zwei Härchen im Erstliga-Süppchen. Zum einen den sehr späten Ausgleich des FSV Mainz 05 beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart, der St. Paulis Konkurrenten im Abstiegskampf aber eben auch nur einen Punkt in einem Heimspiel bescherte. Und dann wäre dem Kiezklub vermutlich ein Remis zwischen dem VfL Wolfsburg und dem HSV am liebsten gewesen. Dass der Stadtrivale mit 2:1 gewann und sich somit sehr wahrscheinlich aus dem Kreis der Abstiegskandidaten verabschiedet hat, ist aber insofern zu verkraften, als dass Wolfsburg auf Distanz bleiben wird und im Chaos versinkt.

FC St. Pauli kann drei Kontrahenten überholen

Womit wir dann auch schon den Dreh zu den Erkenntnissen hinbekommen hätten, die sehr nach dem Geschmack der Hamburger ausgefallen sein dürften. Beginnend damit, dass bei Schlusslicht 1. FC Heidenheim offensichtlich nicht mehr viel geht und der Glaube an ein Wunder abhandengekommen ist. 2:4 hieß es am Ende gegen Hoffenheim, der Tabellenletzte bleibt in jedem Fall mindestens neun Zähler hinter dem FC St. Pauli und dürfte kaum noch um den Abstieg herumkommen.

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Weiter auf Talfahrt befindet sich zudem der 1. FC Köln, der zu Hause gegen Borussia Dortmund mit 1:2 unterlag und zudem Simpson-Pusey mit glatt Rot verlor (45.+1). Heißt im Umkehrschluss: Gelingt dem Kiezklub gegen Frankfurt der nächste Dreier, wäre der Sprung auf Tabellenplatz zwölf die Folge, die beste Platzierung seit dem siebten Spieltag. Vorbei an Mainz, Köln – und Mönchengladbach, bekanntlich am kommenden Freitag Gastgeber für Braun-Weiß.

St. Paulis nächster Gegner verliert seinen Kapitän

Und das dann ohne etatmäßigen Kapitän. Denn beim 1:4 der Borussia am vergangenen Freitag beim FC Bayern sah Mittelfeld-Stratege Rocco Reitz die Rote Karte nach einer Notbremse. „Das tut richtig weh, er ist ein extrem wichtiger Spieler“, haderte Teamkollege und Abwehrchef Nico Elvedi, derweil Trainer Eugen Polanski klagte: „Das wird die nächsten Wochen beeinflussen.“

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