Jürgen Klopp über sein Trainer-Ende: „Der Druck war lächerlich“

BVB- und Liverpool-Legende Jürgen Klopp ist aktuell bei Red Bull tätig, nicht mehr als Cheftrainer eines Klubs. Nun hat der 58-Jährige offenbart, wie sehr ihm der Druck als Coach zusetzte.
„Jedes Mal, wenn ich im Bus auf dem Weg zum Stadion gesessen habe, hat sich meine Brust zusammengezogen. Mindestens 1081 Mal habe ich da gesessen“, sagte Klopp im TV2-Format „Bjørndalen trener Klopp“ (Björndalen trainiert Klopp). Und weiter:
„Der Druck, unter den ich mich selbst gesetzt habe, war lächerlich. Er ging durch die Decke. Ich habe es 1081 Mal gemacht, warum sollte ich es 1090 Mal machen?“
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Deswegen sei der Akku vor allem am Ende seiner Zeit beim FC Liverpool leer gewesen. Eine Rückkehr an die Seitenlinie strebe Klopp nicht an.
Klopp über Red-Bull-Job: „Besser hatte ich es nie“
Das liegt auch daran, dass ihm sein aktueller Job als Head of Global Soccer bei Red Bull deutlich besser gefalle.
„Ich arbeite viel und will arbeiten. Die Unterschied ist, dass ich jetzt drei Tage arbeiten kann und dann vier Tage habe, an denen ich nichts mache. Besser hatte ich es nie”, sagte Klopp. „Ich wurde nicht geboren, um nicht zu arbeiten. Aber ich musste einen Weg finden, um etwas anderes aus dem Leben zu ziehen.“




