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Grimaldo vor dem Abflug: Ablöse sorgt bei Bayer Leverkusen für enttäuschte Gesichter

Seit dem Abgang von Florian Wirtz ist er der unumstrittene Top-Star bei Bayer Leverkusen. Alejandro Grimaldo verzaubert die Fans der Werkself auch in dieser Saison wieder mit Toren, Vorlagen und brandgefährlichen Freistößen. Doch schon bald könnte das Geschichte sein.

Die Gerüchte und Anzeichen mehren sich, dass der Linksverteidiger den Verein im Sommer nach drei Jahren verlassen könnte. Aus Spanien lockt der Ruf seines Jugendvereins FC Barcelona. Und für Bayer Leverkusen ist wohl auch keine große Ablöse drin.

Muss Bayer Leverkusen Spottpreise akzeptieren?

Seit sich Grimaldo der Werkself anschloss, ist er einer der gefürchtetsten Spieler der Liga. Allein in der Meistersaison der Leverkusener steuerte er 25 Torbeteiligungen als Verteidiger bei. Ein irrer Wert. Entsprechend hoch war damals auch der Marktwert des Spaniers und Bayer hätte bei einem Verkauf ordentlich Kohle machen können. Doch in diesem Sommer sieht das anders aus.

  • Alejandro Grimaldo kam 2023 ablösefrei aus Lissabon nach Leverkusen.
  • Gleich in seiner ersten Saison mit dem Verein gewann der das Double.
  • In bisher 139 Pflichtspielen (Stand: 18. April) erzielte er 30 Tore und legte 44 weitere Treffer aus.
  • Sein Vertrag läuft 2027 aus.

Grimaldos Vertrag läuft noch bis 2027. Ein Verkauf in diesem Sommer wäre die letzte Möglichkeit, Geld einzunehmen. Das drückt den Preis. Zudem ist der Verteidiger bereits 30 und damit nach Fußballmaßstäben nicht mehr der Jüngste.

Entsprechend berichtet die spanische Zeitung „Sport“, dass Bayer Leverkusen zu einem Verkauf von weniger als zwölf Millionen Euro gezwungen sein wäre. Das ist gerade mal die Hälfte des Marktwerts des Spielers.

Barcelona hofft auf Transfer

Mehr oder minder eine Enttäuschung für Leverkusen, denn wenn man seinen besten Spieler verliert, hofft man natürlich auf eine angemessene Entschädigung. Manchmal verhindern unterschiedliche Faktoren das jedoch.

Nutznießer der Situation will der FC Barcelona sein. Dort kickte Grimaldo schon in der Jugend, doch der Weg zu den Profis blieb versperrt. Aus heutiger Sicht ein Fehler, den die Katalanen beheben wollen. Auch Grimaldo soll laut „Sport“-Bericht, die Entscheidung getroffen haben, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Für Bayer Leverkusen bliebe dann wohl nur eine Mini-Ablöse.

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Zuletzt sorgte ein weiteres Abgangsgerücht bei Bayer Leverkusen für Aufsehen. Nach nur einem Jahr könnte Malik Tillmann schon wieder den Abflug machen. Interesse kommt aus der Premier League.

Reiner Calmund ist eine Manager-Legende, die mit der Werkself einst an so manchem Erfolg kratzte. Im Interview mit DER WESTEN spricht er über Vergangenes, blickt aber auch auf die WM.

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