Russland zeigt neue Anti-Drohnen-Kanone: Geschützturm „Citadel“ soll mit intelligenter Munition Angriffe abwehren

Ukrainische Soldaten mit einer Drohne.
Yevhen Titov/Global Images Ukraine via Getty Images
Russland gab bekannt, dass es einen eigenen Anti-Drohnen-Geschützturm mit programmierbaren Luftdetonationsgeschossen entwickelt.
Die ZAK-30 Citadel nutzt Sensoren, um die Flugbahnen anfliegender Drohnen zu erkennen und zu verfolgen, so Rostec.
Anschließend gibt er ferngesteuerten Zündern in seinen 30-mm-Geschossen den Befehl zur Detonation.
Russlands staatlicher Rüstungskonzern stellte am Montag einen neuen stationären Anti-Drohnen-Geschützturm vor, der programmierbare 30-mm-Geschosse abfeuert, und markierte damit seinen Einstieg in diese Technologie für intelligente Munition.
Die ZAK-30 Citadel ist speziell zum Schutz vor Quadcoptern und Starrflügeldrohnen konzipiert und verwendet Luftdetonationsgeschosse, die mit Splittermunition gefüllt sind, teilte Rostec in einer Erklärung mit.
Rostec erklärte, die Citadel setze eine Reihe von optischen und Radarsensoren ein, um anfliegende Drohnen zu erkennen und zu verfolgen. Ferngesteuerte Zünder in den 30-mm-Geschossen ermöglichen es dem System dann, diese am „optimalen Detonationspunkt basierend auf der Flugbahn des Ziels“ zur Explosion zu bringen, fügte Rostec hinzu.
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„Zur Zerstörung eines einzelnen Ziels sind deutlich weniger dieser Geschosse erforderlich als bei herkömmlicher Munition“, so der Rüstungsriese.
Ein veröffentlichtes Foto zeigt, dass sich der Turmkopf der Citadel drehen lässt und die Kanone nach oben und unten geneigt werden kann, um Ziele in höheren Winkeln zu treffen.
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Russlands Antwort auf westliche Munition
Rostec erklärte, die Citadel könne „rund um die Uhr“ betrieben werden und sei bereits in Kampfszenarien getestet worden. Der Turm soll diese Woche auf einem Sicherheitsforum in Moskau vorgestellt werden.
Diese intelligenten 30-mm-Geschosse sind eine Antwort auf programmierbare Munition, die bereits von westlichen Herstellern wie Rheinmetall verkauft wird, das für seine Skyranger-Geschütztürme Munition mit erhöhter Treffer- und Zerstörungswirkung herstellt. Die AHEAD-Geschosse des deutschen Unternehmens sind ebenfalls Luftdetonationsgeschosse, die bei Empfang eines Detonationssignals eine Wolke aus Wolframfragmenten freisetzen.
Die Bushmaster-Kettenkanone von Northrop Grumman kann ebenfalls programmierbare Mk310-Luftdetonationsmunition abfeuern, die ebenfalls ferngesteuerte Zünder verwendet. Luftdetonationsgeschosse sind ein gängiges Mittel, um die Wirksamkeit von Flugabwehrmunition gegen Drohnen zu erhöhen, wobei Splitter oder Kugeln so ausgelegt sind, dass sie sich wie bei einem Schrotflintenbeschuss ausbreiten.
Lest den Originalartikel auf Business Insider US.
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