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WM 2026: Nationalspieler Felix Nmecha steigt mit Bibel aus dem Bus

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Houston (USA) – Die deutsche Nationalmannschaft startet in die WM 2026 gegen Curaçao (19 Uhr deutscher Zeit/live bei ARD und MagentaTV und im Live-Ticker auf bild.de). Als der DFB-Tross am Stadion in Houston ankommt, richten sich die Kameras auf die Stars. Dabei sorgt auch Mittelfeldmann Felix Nmecha (24) für Aufmerksamkeit: Der Mittelfeldspieler steigt mit einer Bibel in der Hand aus dem Mannschaftsbus.

Wer Nmecha kennt, weiß: Das ist kein Zufall. Der Dortmunder zählt zu den religiösesten Profis im deutschen Fußball. Der Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers lebt nach eigenen Aussagen streng nach seinem christlichen Glauben.

Bereits 2019 sagte er im Interview mit SPORT BILD: „Ich bin ein sehr gläubiger Christ. Alles, was ich tue, ist nicht für mich. Ich möchte anderen Leuten Freude mit den Fähigkeiten bereiten, die mir Gott gegeben hat. Weltmeisterschaft, Champions League, Ballon d’Or – ich könnte alles gewinnen. Aber es wäre immer für Gottes Herrlichkeit. Ich habe nur kurzfristige Ziele: gut spielen, viele Tore schießen. Für alles andere sorgt Gott.“

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Quelle: MagentaTV14.06.2026

BVB-Fans protestierten gegen Nmecha-Verpflichtung

Sein Glaube sorgte allerdings auch mehrfach für Kontroversen. Als Borussia Dortmund Nmecha im Sommer 2023 für rund 30 Millionen Euro aus Wolfsburg verpflichtete, gab es Proteste von Teilen der Fans. Hintergrund waren Beiträge, die der Nationalspieler zuvor auf Instagram geteilt hatte und die von Kritikern als homophob oder queerfeindlich eingeordnet wurden.

Damals veröffentlichte Nmecha eine Erklärung und schrieb: „Es ist wichtig, klar zu sagen: Ich liebe alle Menschen und diskriminiere niemanden. Gottes Liebe ist für jeden.“

Der BVB reagierte anschließend ebenfalls. Nach BILD-Infos enthält Nmechas Vertrag sogar eine besondere Social-Media-Klausel. Bei Verstößen gegen die Grundwerte des Vereins könnten empfindliche Strafen drohen.

Im September 2025 geriet Nmecha erneut in die Schlagzeilen. Nach der Ermordung des konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk veröffentlichte er einen Trauer-Post, der kontrovers diskutiert wurde. Später stellte der Nationalspieler klar: „Aufgrund der Reaktionen auf meinen vorherigen Post möchte ich das klarstellen: Mit meinen Äußerungen wollte ich der trauernden Familie mein Beileid aussprechen und die Botschaft vermitteln, dass Hass und Gewalt niemals die Lösung sein werden.“

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