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Belgien startet gegen Ägypten in die WM: Wer bekommt den Vorzug in Garcias Startelf?

15.06.2026 um 14:55 Uhr |

Lesedauer: 2 min

Für die Roten Teufel wird es am Montagabend (21 Uhr belgischer Zeit) ernst. Nach einer überzeugenden Vorbereitung mit Siegen gegen Kroatien (2:0) und Tunesien (5:1) startet Belgien im Lumen Field von Seattle gegen Ägypten in die Weltmeisterschaft 2026. Die Nordafrikaner gelten als stärkster Gegner in der Gruppe und damit als wichtigster Konkurrent im Kampf um den Gruppensieg.

Nationaltrainer Rudi Garcia scheint seine Elf weitgehend gefunden zu haben. Lediglich in der Abwehr gibt es noch offene Fragen. Vieles deutet darauf hin, dass der Franzose erneut auf eine Viererkette setzt. Auf der linken Seite könnte Timothy Castagne dabei den Vorzug vor Maxim De Cuyper erhalten. Bereits im Testspiel gegen Tunesien hatte Garcia auf die defensivere Variante gesetzt. Gegen Ägypten, das mit mehreren gefährlichen Offensivspielern antritt, dürfte Stabilität erneut ein entscheidendes Argument sein. Rechts hinten ist Thomas Meunier hingegen gesetzt.

Im Abwehrzentrum steht Nathan Ngoy vor seinem bislang größten Einsatz im Nationaltrikot. Der Neuling überzeugte in den vergangenen Wochen sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette. Offen bleibt, wer an seiner Seite auflaufen wird. Mit Arthur Theate und Brandon Mechele stehen zwei Kandidaten bereit. Während Theate in den Qualifikationsspielen meist erste Wahl war, bringt Mechele die Erfahrung mit, einen jungen Nebenmann zu führen.

Charles De Ketelaere wird gegen Ägypten als Stürmer agieren.
| Foto: Photo News

Im Mittelfeld gibt es kaum Zweifel. Amadou Onana, Kapitän Youri Tielemans und Spielmacher Kevin De Bruyne bilden das Herzstück der Mannschaft. In der Offensive dürften Jérémy Doku und Leandro Trossard über die Flügel kommen, während Charles De Ketelaere im Zentrum für Torgefahr sorgen soll. Romelu Lukaku ist nach seiner Verletzung noch nicht bereit für einen Startelfeinsatz und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. Auch für den angeschlagenen Zeno Debast kommt die Partie noch zu früh.

Ägypten als unangenehmer Gegner

Die Belgier sind gewarnt. Von den bisherigen vier Duellen mit Ägypten konnten die Roten Teufel lediglich eines gewinnen. Besonders schmerzhaft in Erinnerung ist die 1:2-Niederlage kurz vor der WM 2022 in Katar. Damals reiste Belgien mit vielen Fragezeichen zum Turnier und schied später bereits in der Gruppenphase aus.

Auch dieses Mal wartet mit den „Pharaonen“ ein unangenehmer Gegner. Ägypten ist siebenfacher Afrikameister und qualifizierte sich ohne Niederlage für die WM-Endrunde. Mit 26 von 30 möglichen Punkten dominierte die Mannschaft ihre Qualifikationsgruppe.

Mohamed Salah trifft mit Ägypten auf die Roten Teufel.
| Foto: afp

Größte Stars im Team von Trainer Hossam Hassan sind Liverpool-Angreifer Mohamed Salah und Omar Marmoush, der zuletzt bei Manchester City für Aufsehen sorgte. Hinzu kommt mit Trezeguet ein Spieler, der belgischen Fußballfans noch aus seiner Zeit bei Anderlecht bekannt ist.

Auch die jüngsten Resultate sprechen für die Afrikaner. Im Frühjahr bezwang Ägypten Saudi-Arabien klar mit 4:0 und rang Europameister Spanien ein torloses Remis ab. Ende Mai gelang zudem ein Sieg gegen Russland. Lediglich die Generalprobe gegen Brasilien ging knapp mit 1:2 verloren. (calü)

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