Sieg im Hochrisikospiel: Freiburg vorzeitig im Achtelfinale

Der formstarke Igor Matanovic führt den SC Freiburg zum Heimerfolg gegen Maccabi Tel Aviv. Die strengen Sicherheitsvorkehrungen rund um die Partie machen sich durchaus bemerkbar.
Das Wichtigste in Kürze: Begleitet von strengen Sicherheitsmaßnahmen und einem Fan-Boykott ist der SC Freiburg vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Der Fußball-Bundesligist bezwang Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv durch ein spätes Tor von Igor Matanovic (82. Minute) mit 1:0 (0:0).
Die Freiburger blieben vor 27.600 Zuschauern damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Zum Abschluss der Ligaphase geht’s kommende Woche noch zum OSC Lille nach Frankreich. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Playoff-Runde im Februar nicht mehr erreichen.
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Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg sind am Donnerstag in der Europa League im Rennen um die angestrebte direkte Achtelfinal-Qualifikation gefordert. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase des internationalen Wettbewerbs ist der VfB am späten Abend (21.00 Uhr/RTL) bei der AS Rom am Ball und hat die vermeintlich deutlich schwierigere Aufgabe.
Der schwäbische DFB-Pokalsieger ist derzeit Tabellen-Neunter und möchte sich beim punktgleichen Tabellen-Zehnten einen immens wichtigen Sieg sichern. Die Freiburger haben als Tabellen-Fünfter eine bessere Ausgangslage. Am frühen Abend (18.45 Uhr/RTL+) stehen die Badener dem noch sieglosen israelischen Außenseiter Maccabi Tel Aviv gegenüber.
Aufgrund der Sorge vor antisemitischer Gewalt steigt das Spiel unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und mit einem großen Polizeiaufgebot. Der VfB hatte Maccabi Mitte Dezember zu Gast und gewann 4:1. Dort war es relativ ruhig geblieben.



