„Bild“: Ramaj bereitet BVB-Abgang vor – Keeper will Nummer-1-Status, BVB offen für Transfer

Verhandlungen mit anderen Klubs
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Diant Ramaj forciert seinen Abschied von Borussia Dortmund. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, befindet sich der 24 Jahre alte Torhüter auf Vereinssuche, erste Gespräche mit potenziellen Interessenten laufen bereits. Der frühere Ajax-Keeper will seine Karriere demnach andernorts als Nummer eins fortsetzen.
Ein konkretes Angebot liegt dem Blatt zufolge noch nicht vor. Dass Ramaj Dortmund endgültig verlassen soll, hatten in den vergangenen Wochen bereits andere Medien berichtet. Der Torhüter steht bei den Schwarz-Gelben noch langfristig bis 2029 unter Vertrag, wodurch in jedem Fall eine Ablöse fällig wird. Der Marktwert des gebürtigen Stuttgarters liegt aktuell bei 7 Millionen Euro.
Ausschlaggebend für den Wechselwunsch nach knapp eineinhalb Jahren ist die Torhüter-Hierarchie in Dortmund. Gregor Kobel ist im Team von Trainer Niko Kovac nach wie vor als Stammkeeper gesetzt. Ramaj war seit seinem von den BVB-Bossen perspektivisch angedachten Wechsel aus Amsterdam im Februar 2025 mehrfach verliehen worden, für Dortmund bestritt er bislang kein Spiel. Zunächst ging es nach Kopenhagen, vergangene Saison hütete er in 31 Partien das Tor beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim.
Bei beiden Stationen sammelte er als Nummer eins Spielpraxis und will diesen Status auch fortan aufrechterhalten. Ein Abgang Kobels (Vertrag bis 2028) deutet sich nicht an. Die Hoffnung, in die Fußstapfen des Schweizers zu treten, scheint zerschlagen, eine Rückkehr auf die Bank wäre sportlich ein Rückschritt. Ramajs Wechselwunsch erscheint vor diesen Hintergründen nachvollziehbar. Entscheidend wird sein, welcher Verein ihm die gewünschte Rolle bieten kann – und ob Dortmund in Sachen Ablöse eine passende Lösung findet.
Beim BVB stehen fünf Abgänge derzeit drei Neuzugänge gegenüber. Mit Angreifer Karim Adeyemi zeichnet sich ein weiterer Verkauf ab. Der FC Barcelona verhandelt mit dem 24-Jährigen, dessen Kontrakt im kommenden Sommer ausläuft. Hier wird aufgeschlüsselt, wie Barça die Transferoffensive finanzieren will.
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