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Offiziell: Xaver Schlager folgt Oliver Glasner zu Nottingham Forest

Xaver Schlager wechselt in die Premier League und schließt sich Nottingham Forest an. Der Transfer des österreichischen Nationalspielers wurde nun bestätigt, der 28-Jährige kommt nach seinem Vertragsende bei RB Leipzig ablösefrei nach England. Laut englischen Medien unterschreibt Schlager bei Forest bis 2028, zudem soll der Klub eine Option auf ein weiteres Jahr besitzen.

Für Schlager ist es nicht nur der erste Schritt in die Premier League, sondern auch ein Wiedersehen mit einem bekannten Trainer. Oliver Glasner, der Nottingham Forest erst vor wenigen Tagen übernommen hat, arbeitete bereits beim VfL Wolfsburg mit dem zentralen Mittelfeldspieler zusammen. Zwischen 2019 und 2021 gehörte Schlager unter Glasner zu den prägenden Figuren im Zentrum der „Wölfe“.

Glasner bekommt seinen Pressing-Spieler

Sportlich passt der Transfer auffällig gut. Schlager ist kein Spieler für die Galerie, sondern ein aggressiver, laufstarker und pressingresistenter Mittelfeldarbeiter. Genau dieses Profil braucht Glasner für seinen intensiven Fußball. Schlager beschrieb die Spielidee seines Landsmanns in einem früheren Interview einmal sehr passend: Es gehe um „Intensität, hohes Pressing und Mut“. Gegen solche Mannschaften zu spielen sei „eklig“.

Nottingham Forest bekommt damit einen Profi, der Glasners Anforderungen kaum erklärt bekommen muss. Nach dem Verkauf von Elliot Anderson an Manchester City war im Zentrum ohnehin Bedarf entstanden. Schlager bringt die nötige Zweikampfhärte, Erfahrung und eine hohe Spielintelligenz mit – auch wenn die Fußstapfen, in die er steigt groß sind. Allerdings ist auch nicht anzunehmen, dass er als 1:1-Ersatz für Anderson geholt wurde.

108 Pflichtspiele für Leipzig

Bei RB Leipzig endete Schlagers Zeit nach vier Jahren. Der Österreicher war 2022 vom VfL Wolfsburg gekommen und absolvierte für die Sachsen insgesamt 108 Pflichtspiele. Mit Leipzig gewann er 2023 den DFB-Pokal und den Supercup. In der abgelaufenen Saison kam er trotz einiger körperlicher Rückschläge noch auf 26 Einsätze.

Schon im Februar hatte Leipzig bekanntgegeben, dass Schlager seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Damals erklärte der Mittelfeldspieler: „Es ist keine Entscheidung gegen RBL, sondern für etwas Neues.“ Sportchef Marcel Schäfer betonte wiederum, Schlager habe in Leipzig „immer alles auf dem Platz gelassen“. Als erster Interessent trat bereits im Frühjahr Juventus Turin auf den Plan. Nun wurde es doch die Premier League.

Österreichische Achse in Nottingham

Auch für den ÖFB ist der Wechsel interessant. Schlager spielte bei der WM alle vier Partien für Österreich und bleibt nun auf höchstem Niveau gefordert. In Zukunft wird er als Führungsspieler eine wohl noch zentralere Rolle einnehmen müssen. Für Glasner ist er zugleich ein Signaltransfer: Nottingham will nach einer unruhigen Saison wieder näher an die Europacup-Plätze heran. Glasner selbst sagte bei seiner Vorstellung, er sei „kein Magier“ – aber mit Schlager bekommt er nun zumindest einen Spieler, der seine Ideen sofort versteht.

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