RB Leipzig: Vor Keller-Dreier! Sieg-Druck für Ole Werner im Jubiläumsspiel

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Bloß nicht den Anschluss verlieren! Nach dem Abrutschen auf Platz fünf braucht RB Leipzig im Kampf um die Champions League dringend Punkte. Da sollte dieser Keller-Dreier genau richtig kommen …
Binnen einer Woche müssen die Sachsen gegen die drei schwächsten Teams der Liga ran. Samstag (15.30 Uhr) geht es zum Tabellen-16. nach Heidenheim. Drei Tage später folgt am Dienstag der Nachholer bei Schlusslicht St. Pauli (20.30 Uhr) und zum Abschluss kommt am 31. Januar der bisherige Vorletzte aus Mainz.
Trainer Ole Werner (37): „Fakt ist, wir stehen vor einer wichtigen Woche.“ Vor allem auch er selbst! Um zurück auf Kurs Königsklasse zu kommen, sind drei Siege Pflicht. Sonst droht die erste Leipzig-Krise seiner Amtszeit!
Werner warnt: „Es gibt keine Veranlassung, eine der Mannschaften zu unterschätzen. Sie sind unbequem und kämpfen um jeden Punkt.“ Vor allem Heidenheim mit Trainer-Dino Frank Schmidt (52).
Der RB-Coach muss es wissen. Auf keinen anderen Übungsleiter traf Werner in seiner Karriere mit Kiel, Bremen und Leipzig häufiger. Die Bilanz: absolut ausbaufähig! In neun Duellen konnte er siebenmal nicht gewinnen (fünf Pleiten).
Das Spiel in der Hinrunde gewannen RB und Christoph Baumgartner (l.) gegen Heidenheim 2:0
Immerhin: Zuletzt feierte Werner gegen Heidenheim zwei Siege. Er scherzt vor dem zehnten Duell mit Schmidt: „Es gibt eine aufsteigende Tendenz.“ Die er zwingend fortsetzen sollte – wohl aber ohne Winter-Neuzugang Suleman Sani (19).
Das Super-Juwel, für das RB fünf Mio. Euro Sockelablöse an den slowakischen Erstligisten AS Trencin überwiesen hat, trainierte diese Woche zwar erstmals voll mit, stieg nach BILD-Informationen aber nicht in den Flieger Richtung Heidenheim ein.
Bereits vorher betonte Werner: „Jeder hat immer die Möglichkeit, sich direkt durchzusetzen. Trotzdem ist er ein Spieler, der noch nicht lange in Europa spielt, noch relativ jung ist und in ein neues Umfeld kommt. Insofern sind wir alle gut beraten, ihm die Zeit, die er braucht, auch zu geben.“




