Iga Swiatek vor Härtetest gegen Rybakina in Melbourne

Iga Swiatek steht im Viertelfinale der Australian Open 2026 vor einer besonders anspruchsvollen Aufgabe. Die Weltranglistenzweite trifft auf die an Nummer fünf gesetzte Elena Rybakina – ein Duell, das nicht nur Spannung verspricht, sondern auch entscheidend für Swiateks Ziel ist, den Karriere-Grand-Slam zu vollenden.
Beide Spielerinnen jagen ihren ersten Titel in Melbourne. Elena war 2023 bereits Finalistin, während Iga zweimal im Halbfinale stand. Nach ihrem klaren 6:0, 6:3-Sieg über Maddison Inglis in der vierten Runde wurde Iga von Expertinnen wie Laura Robson ausdrücklich gewarnt: „Iga ist momentan auf einer Mission und sie trifft jetzt wahrscheinlich auf eine der härtesten Gegnerinnen, die man bekommen kann. Elena marschiert durch das Turnier. Iga muss sehr, sehr gut spielen.“
Rybakina als echte Standortbestimmung
Auch Jamie Murray, ehemaliger Weltranglistenerster im Doppel, zeigte sich beeindruckt, warnte jedoch vor voreiligen Schlüssen: „Iga hat einfach eine viel größere Schlaghärte als Inglis. Sie kann den Ball gut platzieren. Das war eine gute Leistung, aber die wirklichen Prüfungen kommen noch.“ Laut Murray wird sich Swiatek erst im Duell mit Rybakina wirklich beweisen müssen: „Das nächste Match wird eine große Herausforderung, und ich denke, erst dann werden wir sehen, ob sie diesen Titel wirklich gewinnen will.“
Die Bilanz zwischen den beiden ist ausgeglichen – Swiatek führt knapp mit 6:5. Das letzte Duell bei den WTA Finals im November entschied jedoch Rybakina für sich. Die Siegerin dieses Viertelfinals trifft im Halbfinale auf Jessica Pegula oder Amanda Anisimova.




