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1. Bundesliga: Werder-Wahnsinn, RB patzt erneut, Frankfurt löchrig!

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Viel los am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga. In Bremen muss Trainer Horst Steffen um seinen Job bangen, Leipzig zittert um die Champions League und in Frankfurt ist die Abwehr weiterhin löchrig.

Werder – Gladbach 1:1 (0:0)

Zehn Spiele ohne Sieg, Zitter-Halbzeit, Schnarch-Abwehr, Platz 14 und keine Rückendeckung vom Chef!

Bis in die Nachspielzeit sieht alles so aus, als wäre das Aus von Werder-Trainer Horst Steffen schon besiegelt. Doch dann kachelt Topp (90.+4) in letzter Sekunde die Kugel zum 1:1-Ausgleich ins Netz.

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Die Werder-Fans positionieren sich schon vor dem Spiel in der Trainer-Frage. Auf einem Plakat in der Kurve steht: „Die Geduld ist nicht grenzenlos. Das Schöngerede muss jetzt enden. Es zählen nur noch Ergebnisse.“

In der 1. Halbzeit kann Steffen keine Argumente für sich sammeln. Ein unterirdischer Auftritt – von beiden Teams. Nach der Pause bemüht sich Werder wenigstens. Doch die Torszenen bleiben Mangelware – bis Coulibaly schläft.

▶︎ 62. Minute: Gladbach spielt sich auf links durch, weil Coulibaly nicht wach ist. Die Hereingabe von Honorat verwertet Torjäger Tabakovic (10. Saisontor). Lynen (84.) trifft für Werder nur den Pfosten.

In der Nachspielzeit sorgt Joker Topp (90.+4) mit einem Mega-Volley-Hammer-Kracher für das 1:1 und bringt das Weserstadion zum Beben. Nicht einmal das Nebelhorn ist noch zu hören.

Vor dem Spiel vermeidet Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz Rückendeckung für Steffen. Fritz vor dem Spiel bei „DAZN“: „Werde nicht irgendwelche Eventualitäten kommentieren.“ Bleibt die Frage: Rettet Topps Top-Tor Steffen?

Fritz nach dem Spiel: „Wir müssen das jetzt erstmal sacken lassen. Wir werden uns zusammensetzen und analysieren.“

▶︎ Torschützen: 0:1 Tabakovic (62.), 1:1 Topp (90.+4)

Für BILD im Stadion: Markus Balczuweit, Fynn Walenziak und Dirk Krümpelmann

Zehn Spiele ohne Sieg: Horst Steffen (56) und Werder Bremen

Foto: nordphoto GmbH / Kokenge

Hoffenheim – Union 3:1 (2:0)

Hoffenheim in Champions-League-Form und Champagner-Laune – dank eines Tor-Oldies!

Hoffenheims Rekord-Torjäger Andrej Kramaric glänzt auch mit 34 Jahren. Gegen Union trifft er doppelt. Einen Dreierpack verhindert Unions Diogo Leite (47.), trifft aber ins eigene Tor. Khedira (71.) gelingt nur der Anschluss.

▶︎ Torschützen: 1:0 Kramaric (42./Foulelfmeter), 2:0 Kramaric (45.), 3:0 Diogo Leite (47./Eigentor), 3:1 Khedira (71.)

Für BILD im Stadion: Niklas Niendorf und Frans Nähring

Augsburg – St. Pauli 2:1 (1:1)

Nachgelegt! Augsburg besiegt eine Woche nach dem Sieg über den FC Bayern auch St. Pauli mit 2:1!

▶︎ 32. Minute: Wolf spitzelt den Ball vor Saliakas weg, trifft den Hamburger – Elfmeter. Sinani verwandelt.

Gregoritsch (41./60.) hellt die Stimmung mit seinem Doppelpack wieder auf.

▶︎ Torschützen: 0:1 Sinani (32./Foulelfmeter), 1:1 Gregoritsch (41.), 2:1 Gregoritsch (60.)

Für BILD im Stadion: Johannes Berner und Jule Ahrendt

Leipzig – Mainz 1:2 (1:1)

Verspielt Leipzig gegen die Kellerkinder die Champions League? Schon unter der Woche patzt RB im Nachholspiel bei St. Pauli (1:1) und kassiert nun daheim gegen Mainz ein 1:2.

Mainz dreht durch Amiri (45.+6/Foulelfmeter) und Silas (50.) die Leipzig-Führung durch Harder (40.). Nach nur einer Niederlage aus den letzten sieben Spielen hat Mainz nun vier Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Schock für Mainz! Hollerbach (11.) rutscht ohne Gegnerbeteiligung aus, packt sich sofort an den rechten Unterschenkel. Er muss raus und wird ins Krankenhaus gebracht. Das sieht schlimm aus.

▶︎ Torschützen: 1:0 Harder (40.), 1:1 Amiri (45.+6/Foulelfmeter), 1:2 Silas (50.)

Für BILD im Stadion: Sten Hornig und Linus Uhrig

Frankfurt – Leverkusen 1:3 (1:2)

Auf den neuen Eintracht-Trainer Albert Riera (kommt aus Celje, startet am Montag) wartet wohl mehr Arbeit, als er selbst erwartet hätte. Gegen Leverkusen verlieren die Hessen mit 1:3.

▶︎ Torschützen: 0:1 Arthur (26.), 0:2 Tillman (33.), 1:2 Koch (49.), 1:3 Garcia (90.+3)
▶︎ Gelb-Rot: Skhiri (71.)

Für BILD im Stadion: Ulrika Sickenberger und Johannes Wolf

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