Lindsey Vonn: Sturz-Drama bei Olympia nach Kreuzbandriss

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Was für ein Drama! Lindsey Vonn (41) ist bei der Olympia-Abfahrt in Cortina d’Ampezzo schwer gestürzt. Der US-Superstar ging trotz Kreuzbandriss an den Start, wollte unbedingt den zweiten Olympia-Triumph einfahren. Doch dann passiert Schreckliches.
Direkt in einer der ersten Kurven verliert Vonn nach einer Bodenwelle die Kontrolle. Als dann ein Sprung ansteht, bleibt sie am Tor hängen und knallt verdreht zu Boden.
Vonn bleibt im Tor hängen
Schmerzensschreie immer wieder im TV zu hören
Vonn bleibt liegen, muss von etlichen Sanitätern behandelt werden. Im TV sind immer wieder laute Schreie von ihr zu hören. Ein Hubschrauber muss kommen, um Vonn wegzubringen.
Die Startnummer des Superstars: Ausgerechnet die Unglücksnummer 13.
Vonn wird vom Helikopter weggeflogen
Die Zuschauer klatschen und winken, um Vonn zu unterstützen – auch wenn sie die Olympiasiegerin von 2010 nicht sehen können. Anschließend herrscht im Stadion wieder Stille.
Nach dem Vonn-Unfall kommt es zu einer 10-minütigen Unterbrechung.
Die Zuschauer sind geschockt
Trotz Kreuzbandriss im linken Knie und Titan-Teilprothese im rechten Knie wollte es Vonn allen zeigen.
Bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana verlor sie vor 9 Tagen nach einer Bodenwelle die Kontrolle und krachte in den Fangzaun. Zwar erreichte sie den Zielraum noch aus eigener Kraft, wurde anschließend aber per Helikopter ins Krankenhaus geflogen.
Nach ihrem viel beachteten Weltcup-Comeback im vergangenen Winter hatte sie ihre starke Form mit zwei Siegen und mehreren Top-Platzierungen untermauert – eigentlich galt sie als eine der großen Olympia-Hoffnungen.
Die zwei Olympia-Trainings absolvierte sie nach dem Kreuzbandriss ohne Probleme – das Knie hielt. Vonn lebte ihren Gold-Traum. Am Tag vor dem Rennen gab sie sich kämpferisch. „Ich werde morgen am Start stehen und wissen, dass ich stark bin. Ich weiß, dass ich an mich glaube. Ich weiß, dass die Chancen aufgrund meines Alters, meines fehlenden Kreuzbandes und meines Titan-Knies gegen mich stehen – aber ich weiß auch, dass ich trotzdem daran glaube“, schrieb sie bei Instagram.
Doch nun endete das Olympia-Rennen in einem Drama. Das Silber von Emma Aicher geriet da in den Hintergrund. Gold ging an Breezy Johnson (USA), Bronze holte die Italienerin Sofia Goggia.




