Verzögerungen wegen Personen im Sperrkreis Kriegsmunition in Borgsdorf gesprengt – Einschränkungen im Bahnverkehr aufgehoben

Die Sprengung von Kriegsmunition im Waldgebiet zwischen dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf und Oranienburg im Kreis Oberhavel ist am Mittwochnachmittag erfolgreich abgeschlossen worden. Der Sperrkreis wurde aufgehoben, wie die Stadt Hohen Neuendorf auf ihrer Homepage mitteilte. Es kam demnach zu Verzögerungen, weil mehrfach Personen das Sperrgebiet betraten.
Rund um die Fundstelle der Kampfmittel war am Mittwochmorgen ein Sperrkreis mit einem Radius von 1000 Metern errichtet worden. Anwohnerinnen und Anwohner mussten den Bereich bis 8 Uhr verlassen.
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Wegen der Sprengung kam es am Mittwoch nördlich von Berlin zwischenzeitlich zu Einschränkungen im Bahn- und Busverkehr. Die Linien S1, RE5, RB12, RB20, RE85, die Buslinie 816 und der Fernverkehr waren betroffen.
Außerdem hielten seit Mittwochmorgen keine Züge der Linie S1 mehr am S-Bahnhof Borgsdorf. Diese Einschränkung sollte eigentlich gegen 16 Uhr aufgehoben werden. Mit rund 37 Minuten Verzögerung verkündete die S-Bahn am Mittwoch schließlich die Aufhebung.
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Die Regionalbahnen in Richtung Berlin fuhren für die Dauer der Sperrung nur bis Oranienburg. Ein Ersatzverkehr mit Bussen war eingerichtet worden.
Indes bleibt die Bahnstrecke zwischen Berlin und Oranienburg für den Regional- und Fernverkehr bis auf Weiteres gesperrt. Die Reparaturen nach einem Böschungsbrand vom Dienstag zwischen Karow-West und Schönfließ seien noch in vollem Gange, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit.
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Die Fernzüge werden derzeit über Berlin-Spandau umgeleitet. Der Regionalverkehr auf den Linien RE5, RE6, RE85 und RB12 fällt zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg aus. (mit dpa)




