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Shell Aktie: Analysten erhöhen die Ziele

Zwei Großbanken haben ihre Kursziele für Shell angehoben, unterstützt von steigenden Rohstoffpreisen und einem laufenden Aktienrückkaufprogramm.

Gleich zwei Großbanken haben am 2. April ihre Kursziele für Shell angehoben — und stehen damit nicht allein. JPMorgan erhöhte das Ziel von 3.600 auf 3.900 Pence und bekräftigte die Übergewichten-Empfehlung. Berenberg zog noch deutlicher nach: von 37,50 auf 47,00 Euro. Beide Anpassungen erfolgten am selben Handelstag.

Breite Rückendeckung durch Analysten

Die Upgrades sind Teil einer umfassenderen Neubewertung. BofA, Citi, HSBC, Jefferies und Piper Sandler haben ihre Kursziele in den vergangenen Monaten ebenfalls heraufgesetzt. Als Begründung nennen die Banken Shells starke Stellung im globalen LNG-Geschäft, konsequente Kostendisziplin und die laufenden Aktienrückkäufe. Piper Sandler und BofA passen zudem ihre langfristigen Öl- und Gaspreisannahmen nach oben an — getrieben von geopolitischen Spannungen und veränderten Angebots-Nachfrage-Erwartungen.

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Eine abweichende Stimme bleibt Morgan Stanley: Die Bank hat ihr Kursziel gesenkt und die Aktie zuletzt herabgestuft, mit Verweis auf Umsetzungsrisiken und operative Unsicherheiten.

Ölpreisanstieg als Rückenwind

Der makroökonomische Kontext begünstigt Shell erheblich. Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar sind Brent und WTI um mehr als 36 beziehungsweise 39 Prozent gestiegen. Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 25 Prozent zugelegt.

Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Allein am 2. April erwarb Shell knapp 859.000 eigene Aktien über sechs Handelsplätze. Das Programm, das bis zum 1. Mai 2026 läuft, wird von Morgan Stanley International unabhängig vom Unternehmen abgewickelt.

Am 7. Mai legt Shell seinen nächsten Quartalsbericht vor. Dann wird sich zeigen, ob die hohen Rohstoffpreise tatsächlich in spürbar stärkere Cashflows münden — die entscheidende Frage für Aktionäre, die auf höhere Ausschüttungen setzen.

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