Premier League: Omar Marmoush schon wieder vor City-Flucht?

„Mein Land bei einem so großen Verein zu vertreten, war immer mein Traum. Jetzt wird mein Traum wahr, als erster Ägypter bei Manchester City zu spielen, und ich hoffe, ich kann dieses Niveau halten.“ Diese Worte sprach Omar Marmoush (26), nachdem er im Januar 2025 für eine Ablöse in Höhe von 75 Mio. Euro von Eintracht Frankfurt kam. Ein Jahr danach könnten sich die beiden trotz Vertrags bis 2029 schon wieder trennen.
Marmoush vor City-Flucht?
Nachdem der Ex-Bundesliga-Stürmer unter Trainer Pep Guardiola schnell stark aufspielte (Dreierpack im dritten Liga-Spiel), spielt er seit dem vergangenen Sommer keine wichtige Rolle mehr. Erst 15 Pflichtspiele absolvierte er in dieser Saison (auch wegen einer Knie-Verletzung), nur viermal stand er dabei in der Startelf. Ihm gelangen dabei erst ein Tor und eine Vorbereitung. Die Tor-Gefahr, die er im Sturm aus Frankfurt mitbrachte (37 Tore in 67 Spielen plus 20 Vorbereitungen), scheint verzogen. Guardiola holte auch deshalb jetzt Antoine Semenyo (26) für 72 Mio. Euro von Bournemouth für seine Offensive. Teure Konkurrenz für Marmoush…
Aktuell kann sich der Ägypter seinem Premier-League-Coach nicht direkt beweisen. Mit seinem Land spielt er derzeit den Afrika Cup, muss Samstagabend mit Ägypten im Viertelfinale gegen die Elfenbeinküste (20 Uhr) ran. Anders als Guardiola setzt Ägyptens Trainer Hossam Hassan (59) auf Marmoush: Von vier Spielen beim Turnier machte er drei, jedes Mal stand er in der Startelf, einen Treffer erzielte er. Nach dem Turnier könnte er nun ManCity verlassen.
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Verschiedenen Berichten zufolge soll Premier-League-Konkurrent Aston Villa an Marmoush interessiert sein. Auch Ex-Kane-Klub Tottenham Hotspur soll bereits sein Interesse bekundet haben. Ob Guardiola ihn ziehen lässt? Im Oktober, nachdem Marmoush im EFL-Cup beim 3:1 gegen Swansea seinen bisher einzigen Saison-Treffer machte, erklärte er noch: „Wir wissen, dass wir in vielen Spielen beide (Haaland UND Marmoush; d.Red.) brauchen. Ihn wieder dabei zu haben, ist so schön.“



