Zweites asiatisches Team, das bei der Weltmeisterschaft 2026 scheitert.

Jordan (in Weiß) konnte dem Druck der österreichischen Mannschaft nicht standhalten.
Nach der Niederlage des Irak gegen Norwegen gab es am 17. Juni weitere schlechte Nachrichten für den asiatischen Fußball. Jordanien schied als zweite Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 aus. Trotz aller Bemühungen und einiger Schwierigkeiten für Österreich musste sich das westasiatische Team mit 1:3 geschlagen geben.
Auf dem Rasen von San Francisco setzte Jordan auf seinen gewohnten defensiven Konterstil. Gegen einen höher eingestuften Gegner begannen die Asiaten selbstbewusst und erspielten sich sogar die erste gefährliche Torchance. Haddad und anschließend Al Tamari prüften den gegnerischen Torwart immer wieder und zeigten damit, dass Jordan sich vom Druck der Europäer nicht einschüchtern ließ.
Doch in einem entscheidenden Moment zeigte Österreich seine Klasse. In der 17. Minute hämmerte Romano Schmid einen spektakulären Fernschuss von außerhalb des Strafraums ins Netz. Das Tor verschaffte Österreich etwas Luft, doch Jordanien ließ sich davon nicht beirren.
Das westasiatische Team antwortete prompt mit einer Reihe temporeicher Angriffe. Olwans Schuss klatschte enttäuschenderweise an die Latte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es ihm jedoch, sich in die Torschützenliste einzutragen. Nach einem Bilderbuch-Konter sprintete der jordanische Stürmer die linke Außenbahn entlang und hämmerte den Ball diagonal ins Netz, wobei er Torwart Schlager chancenlos ließ.
Das könnte Sie interessieren
Analyse von England und Kroatien (Gruppe L, Weltmeisterschaft 2026): Erbitterte Rivalen.Das Aufeinandertreffen zwischen England und Kroatien bei der Weltmeisterschaft 2026 ist mit vielen besonderen Erinnerungen verbunden. Nach fast einem Jahrzehnt ununterbrochener Duelle auf der großen Bühne treffen die beiden europäischen Vertreter in einem Spiel aufeinander, das voraussichtlich ausgeglichen und hart umkämpft sein wird – ihrem Auftaktspiel der Gruppe L bei der WM 2026.
Jordan spielte zeitweise auf Augenhöhe mit Österreich.
In der darauffolgenden Phase spielte Jordan mit neuem Elan. Die asiatischen Vertreter starteten immer wieder gefährliche Angriffe und stellten die österreichische Abwehr vor zahlreiche Probleme. Doch trotz einer vorteilhaften Ausgangsposition mussten sie durch einen Abwehrfehler einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen.
In der 72. Minute unterlief dem jordanischen Torwart ein Fehler bei einer Ecke, wodurch ein Durcheinander vor dem Tor entstand. Marko Arnautovic schoss den Ball daraufhin ins Netz. Der Treffer wurde jedoch wegen eines Handspiels nach VAR-Einsatz aberkannt. Dennoch konnte Jordanien den entscheidenden Gegentreffer nicht mehr verhindern.
Vier Minuten später schlug das Unglück zu. Al Arab versuchte, den Schuss zu blocken, lenkte den Ball dabei aber unglücklich mit dem Rücken ins eigene Netz. Noch überraschender war, dass Österreich in der Nachspielzeit (90+10) einen Elfmeter zugesprochen bekam, nachdem ein jordanischer Verteidiger den Ball im Strafraum mit der Hand berührt hatte. Arnautovic verwandelte den Strafstoß sicher und besiegelte damit den 3:1-Sieg für Österreich.
Jordaniens Niederlage besiegelte einen enttäuschenden Tag für die asiatischen Vertreter. Bis auf Irak und Jordanien blieben alle sechs zuvor eingesetzten asiatischen Teams ungeschlagen. Nach dem ersten Spieltag belegt Jordanien aufgrund des besseren Torverhältnisses vorerst den dritten Platz in Gruppe J vorläufig, vor allem wegen der besseren Tordifferenz gegenüber Algerien. Argentinien und Österreich teilen sich derweil den ersten Platz.
Das könnte Sie interessieren
Quelle: https://znews.vn/doi-chau-a-thu-2-that-bai-o-world-cup-2026-post1660525.html




