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Union Berlin: Historischer Sieg für Eta

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Dieser Sonntagabend geht in die Bundesliga-Historie ein: Als erste Trainerin holt Marie-Louise Eta (34) in ihrem vierten Spiel einen Sieg. Mit 3:1 gewinnt Union Berlin in Mainz. Den Klassenerhalt haben beide Teams schon in der letzten Woche klargemacht. In ihrem wohl vorletzten Spiel holt Eta jetzt den lang ersehnten Dreier. Dabei wäre ihr fast ein alter Bekannter in die Quere gekommen: Sheraldo Becker (31). Von 2019 bis 2024 spielte er in Köpenick, erlebte dort auch Eta als Co-Trainerin.

Bevor auch nur ein Tor fällt, fliegen in der 17. Minute die Tennisbälle. Etwa 50 Tennisbälle werfen die Gästefans in Richtung Platz – und einen Volleyball, auf dem „Pro 15.30 Uhr“ stand. Der Grund: die Ansetzung der Partie am Sonntagabend um 19.30 Uhr und die 575 km weite Anreise nach Mainz. Nach sechs Minuten kann wieder angepfiffen werden. Dazu halten die Fans Banner hoch, auf denen steht: „Saison 25/26: 7000 km an Sonntagen. Eure Terminierungen bleiben eine Farce.“

Union legt gut los: Nach einer für die Köpenicker ungewöhnlich kurzen Ecke landet der Ball nach einer Stafette im Strafraum. Zentner, der erstmals wieder im Mainz-Tor steht, segelt am Ball vorbei. Ilic steht genau richtig und köpft ein (38.).

Doch dann kommt Becker! Eine Flanke von Nebel landet beim Ex-Unioner, der den Ball volley mit links ins Tor schießt. Einen Treffer gegen seinen Ex-Klub hatte er angestrebt, jubelt aber aus Respekt nicht (48.).

Union kämpft um den historischen Sieg: Ilics Kopfball landet bei Burke im Strafraum. Der legt sich den Ball in einer Drehung vor und knallt ihn unter die Latte (88.). Nur drei Minuten später erzielt Juranovic sein erstes Saisontor (90.+1).

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