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SC Freiburg: Riesiger Choreo-Ärger vor Europa-League-Finale

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Istanbul – Heftiger Ärger vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte! Heute Abend (21 Uhr, live bei RTL) trifft der SC Freiburg im Finale der Europa League auf England-Klub Aston Villa. Spannung ist garantiert, die Fans freuen sich riesig auf ein Fußball-Fest im Istanbuler Tüpraş-Stadion. Doch wenige Stunden vor Anpfiff gibt es einen dicken Dämpfer für die rund 11.000 mitgereisten Freiburg-Fans.

Der Grund dafür: Die geplante Choreo im Stadion kann nicht wie geplant stattfinden. Das teilten die türkischen Behörden dem Verein am Spieltag selbst mit. Konkret handelt es sich nach BILD-Infos bei dem verbotenen Material um ein großes Banner, das den Mittelrang zieren sollte. Diese Position des Banners haben die Behörden in der Größe nicht zugelassen. Der Grund: Aus ihrer Sicht können dabei mehrere Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden. Der Freiburger Ärger darüber ist riesig.

Fanszene kritisiert die UEFA

Die Freiburger Fanszene findet klare Worte, schreibt in einem Statement: „Unsere Choreo kann unter den gegebenen Umständen nicht in der ursprünglich geplanten Form gezeigt werden. Grund hierfür sind behördliche Entscheidungen im von der UEFA ausgewählten Austragungsland, sowie Einschränkungen üblicher fankultureller Stilmittel.“

Weiter wird geschrieben: „Die ständig wechselnde Argumentation reicht von fadenscheinigen Sicherheitsbedenken, die bei Choreos der Heimszene nicht zu existieren scheinen, bis zu unerwünschten Sichteinschränkungen der VIP-Plätze im Mittelrang unserer Kurve. Auch darüber hinaus sind die heutigen Rahmenbedingungen weit entfernt von unseren Vorstellungen einer bunten und lautstarken Fankultur.“

Schon am Dienstag wurde die Choreo der Villa-Fans in ihrer Kurve vorbereitet

Foto: UEFA via Getty Images

Es wird trotzdem eine Choreo geben

Trotz des Krachs mit den Behörden, hat sich die Fanszene dazu entschieden, die Choreo trotzdem durchzuführen – natürlich in einer abgespeckteren Variante. Denn: Trotz allem Ärger wollen sie unbedingt den ersten Titel der Vereinsgeschichte holen – und sich dabei nicht von den Behörden aufhalten lassen. Im Statement heißt es abschließend: „Trotz alledem – jetzt zählt es auf dem Platz und den Rängen: Voran Freiburg – Wir holen den Pokal!“

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